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Absinth!

25.06.2018

Darf man wieder? Ja man darf. Absinth wurde 1915 in den USA und in einer Reihe europäischer Staaten verboten, weil man annahm, dass das enthaltene Thujon abhängig macht und gesundheitsschädlich sei. Heute ist man klüger und es steht fest, es war ausschließlich der Alkohol, der den Absinthsäufern die Probleme brachte. Wir können also wieder wie  Charles Baudelaire, Paul Gauguin, Vincent van Gogh, Ernest Hemingway, Edgar Allan Poe, Arthur Rimbaud, Aleister Crowley, Henri de Toulouse-Lautrec und Oscar Wilde den Absinthe genießen.

Wir bieten drei Absinth an:

Der Philippe Lasala aus Spanien gilt als "Einsteiger" mit tollem Preis/Geschmacksverhältnis. Die Rezeptur  enthält Fenchel, Wermut und Ysop. Im Vordergrund steht aber zweifelsohne die Zitronenmelisse. Dadurch wirkt Lasala sehr erfrischend und erinnert an Sommer - lecker! Literflasche!

Der Absinthe Libertine 72 Intense aus Fougerolles in Frankreich wird nach alter Rezeptur gemacht.  Jedes Kraut wird einzeln destilliert und später miteinander vermengt.  Unter anderem wird kleiner Anis, Sternanis, Fenchel, Koriander, Melisse, Süßholz, Ysop und natürlich Wermut verwendet. Die gelbliche Farbe ist rein natürlich, kein Zuckerzusatz. Ein Highlight mit 72 % Alkohol.

Der Absinthe Mansinthe wurde von Oliver Matter, Markus Lion und Marilyn Manson gemeinsam und in langen 2 Jahren entwickelt. Er wird im kleinen Schweizer Ort Kallnach in der Brennerei von Oliver Matter produziert. Nur Kräuter von bester Qualität werden verwendet. Bei der Produktion werden weder künstliche Aromen, noch Farbstoffe oder Zucker verwendet. Der Alkoholgehalt liegt bei 66,6 %.

Zubereitung:

Gießen Sie etwa 2 bis 4 cl Absinthe in ein Glas und verdünnen dann, je nach Geschmack, mit eiskaltem Wasser in einem Verhältnis von 1:1 bis 1:5. Beachten Sie dabei, dass Sie das Wasser in einem dünnen Strahl und aus einer entsprechenden Höhe ins Glas gießen. Es darf ruhig etwas spritzen. Dadurch bekommt der Absinthe noch etwas Luft und kann sein volles Aroma entfalten. Gleichzeitig wird auf diese Weise eine perfekte Trübung gewährleistet. Hochwertige Sorten sind von sich aus lecker genug, so dass man getrost auf die Verwendung von Zucker verzichten kann.

Mit Zucker:

2 bis 4 cl Absinthe in ein Glas gießen. Einen Absinthlöffel mit einen halben bis ein ganzen Stück Würfelzucker auf das Glas legen. Zunächst gießt man nur soviel Wasser auf den Zucker, dass dieser völlig getränkt ist, damit er leicht porös wird. Nach einer Weile gießen Sie erneut Wasser über den Zucker ins Glas. Wenn sich der Zucker auflöst fahren Sie fort, bis das Glas zur gewünschten Höhe gefüllt ist. Sollte der Würfelzucker nicht völlig aufgelöst sein, mit dem Absinthelöffel einfach im Glas verrühren. Die Zuckermenge richtet sich nach Geschmack und dem Absinth.

Methode mit Feuer
Nehmen Sie ein leeres Glas, legen Sie einen Absinthelöfel auf das Glas und legen einen Würfelzucker auf den Löffel. Dann gießen Sie Absinthe über den Zucker ins Glas. Jetzt zünden Sie den Zucker and und warten bis er karamellisiert. Löschen Sie mit Wasser ab und verrühren Sie die Zuckerreste.

Diese Methode ist ehrlich gesagt  eine Showeinlage, die bei Kennern verpönt ist. Es gibt für sie keinerlei historische Belege, sondern sie kam auf, als tschechischer Absinth in England in Mode kam. Da es auch das Glas zerreißen kann, ist sie zudem riskant. Wir raten ausdrücklich davon ab. 

WIR EMPFEHLEN ABSINTHE NICHT PUR ZU TRINKEN!!!

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