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Michels Whisky-Kontor

Fachkundige Beratung, stimmungsvolles Ambiente und ein Sortiment, das in Ansbach seinesgleichen sucht: exquisiter Single Malt Whisky, Destillerien aus Schottland, Irland und der ganzen Welt sowie ausgewählte Raritäten.

Im Sortiment:

Whisky, Cognac, Rum, Gin, Edelbrand, Schokolade & mehr 

Bei uns finden Sie viele traditionelle Produkte der Genusskultur:
von der handgeschöpften Schokolade über ausgewählten Rum,
excellenten Gin und fränkischen Edelbrand bis hin zum
edlen und alten Cognac.

Michels Whisky-Kontor
Ansbach, Neustadt 4
0981 - 357 669 94
Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 10.00 - 18.30 Uhr
Samstag 10.00 - 15.00 Uhr
& an allen verkaufsoffenen Sonntagen & der langen Nacht in Ansbach.

Freifunk-Ansbach-Router

Kein Verkauf von Alkohol an Jugendliche unter 18 Jahren!

News

Äppleblom
Kingsbarns Dream to Dram
Octomore 10 NEU
Abschied

Michels & Peters Whisky

Das Kontor stellt einen Whisky vor,

der von Michel ausgesucht wurde.

Michels Whisky:


Cú Bócan
2006

Oloroso Sherry & Bourbon Casks
50 %
0,7 Liter & 1 Tumbler

Sonderpreis: 42,90 € (Liter: 61,29 €)

CÙ BÒCAN 2006

Am Ende des Jahres 2006 wurde der rauchige Spirit für diese limitierte Edition des Cú Bócan destilliert und in Fässer gefüllt. Die Whiskys aus den Ex-Oloroso-Sherry- und Ex-Bourbon Fässern wurden vermählt und mit 50 % Alkohol in 9.000 Flaschen abgefüllt. Er ist 10 Jahre alt.

Der Cú Bócan ist der rauchige Vertreter der Tomatin Destillerie. Benannt ist er nach dem Geisterhund, der im nahegelegenen Moor zu hause ist. Der Hund löste sich in Rauch auf, als ein Destilleriemitarbeiter seine Hand nach ihm ausstreckte.

Hier noch die offiziellen Tasting Notes:

AROMA
Malty chocolate meets burnt butterscotch with a hint of citrus zest, lingering over the remnants of a Highland campfire.

PALATE
Festive flavours of cloves, cinnamon and orange peel are accompanied by sweet vanilla custard with underlying notes of light and earthy smoke.

FINISH
Long lasting, sweet and full. Chocolate and winter spices continue to dwell on the palate.

 

 

Slainthe

Michael

Die Geschichte der Tomatin

Die Tomatin hat eine besondere Geschichte. Wie viele andere Destillerien wurde sie am Ende des 19. Jahrhunderts gegründet. Auslöser war der Whiskyboom zu der Zeit, der allerdings schnell in eine Krise mündete. Die Tomatin musste von 1906 bis 1909 pausieren. Nach dem 2. Weltkrieg wurde die Destillerie nahezu permanent erweitert. 1956 auf 4, 1958 auf 6, 1961 auf 10 und 1974 waren es dann 23 Stills und die Tomatin die größte Malt-Destillerie Schottlands. Größe ist keine Überlebensgarantie, 1985 ging sie pleite.

1986 wurde die Tomatin von 2 japanischen Firmen gekauft - eine Premiere für Schottland. Von der größten Destillerie wurde die Destillerie zu einer mittleren geschrumpft. Noch wichtiger ist, dass man sich von einem Massenproduzenten in eine Destillerie für hochwertige Whiskys wandelte, die eine breite Core-Range hat und immer wieder Sondereditionen herausbringt.    

Produkte

Single Malt Whisky

Der ewige Junggeselle mit ausgeprägtem Charakter - Single Malt darf nur aus 100 Prozent Malt Whisky bestehen und lediglich aus einer einzigen Destillerie stammen.

Wie guter Wein schmeckt kein Single Malt wie der andere; dafür sind unzählige Faktoren ausschlaggebend: Jede Brennerei maischt und destilliert mit anderem Wasser, sie haben ihre streng geheime Rezeptur, der Anteil des Torfs bei der Malzherstellung variiert bis hin zur Luft, in der der Whisky reift.

Single Malts - ein vielfältiges Geschmackserlebnis

Anders als Wein altert Whisky nach der Abfüllung in Flaschen nicht mehr - Sie können ihn daher gut stehend (!) lagern. Single Malts sind durch den Charakter und die Kunst des jeweiligen Brennmeisters der einzelnen Destillerien geprägt. Perfekt für Genießer, die stetig auf der Suche nach neuen Geschmacksvarianten sind.

Einzelfassabfüllungen

Wer Wert auf exklusiven und einmaligen Genuss legt, findet in unserem Sortiment auch eine Vielzahl von Einzelfassabfüllungen. Das Besondere daran? Ein absolut individueller Charakter.

Single Casks - ein seltener Genuss

Jedes Fass bringt einen einzigartigen Geschmack hervor. Erwerben Sie einen Single Cask, können Sie sicher sein, dass es davon weltweit eine begrenzte Anzahl von Flaschen gibt.

Die Nachfrage nach diesen Einzelfassabfüllungen ist sehr hoch – Whisky kann zur Geldanlage werden. Ist ein Einzelfass ausverkauft, kann man sich glücklich schätzen, selbst eine Flasche zu besitzen.

Blended Whisky

Beim Blend wird eine Vielzahl von Whiskys zusammengemischt – oder „geblendet“. Als Grundlage dient oft Grain-Whisky (ein Whisky aus verschiedenen Getreidesorten), hinzukommen zum Teil bis zu 50 andere Malt-Whiskys. Auf diese Weise erzielt der Masterblender den konstanten Geschmack der jeweiligen Marke und Qualität.

Blended Whisky - die optimale Mischung von Aromen

Erst die meisterhafte Mischung schafft den Unterschied: Die am meisten verkauften Blended Whiskys füllen die Regale der Supermärkte und verschlingen den größten Anteil der Produktion der Destillerien weltweit. Wenige hochwertige Blends können geschmacklich mit Single Malts konkurrieren.

Das Geheimnis in der Kunst des Blendings? Das optimale Genussverhältnis: Von komplex-fruchtig bis rauchig-würzig. Erst durch die geschickte Auswahl und individuelle Zusammenstellung der einzelnen Malt Whiskys entsteht der einzigartige Charakter, der jeden Blended Whisky für sich auszeichnet.

Internationale Whiskys

Whisky bedeutet in seiner vertrautesten und edelsten Form: Single Malt aus Schottland, irischer Whisky und Bourbon aus Amerika.

Die Welt spricht Whisky

Inzwischen gibt es jedoch weltweit Hersteller, deren Produkte einen sehr eigenen Charakter entwickelt haben. Namentlich die japanischen Varianten überzeugen Fachwelt und Kenner. Oder genießen Sie doch einmal einen Whisky aus Oberbayern oder Indien.

Rum

Nach wie vor wird Rum in der Spirituosenwelt nicht angemessen gewürdigt – kennen ihn doch viele Konsumenten lediglich als Schuss im Tee oder Glühwein. Echte Genießer schätzen ihren Rum pur, dunkel und aromatisch.

Vom Getränk der Sklaven zum Genuss für Kenner

Mit seinem rauen und scharfen Geschmack war Rum in Europa lange Zeit als Getränk der Sklaven bekannt. Von ihnen stammt wahrscheinlich auch der Name:

Die Begriffe Rumboullion oder Rumbozze sind Synonyme für Aufstand und Rebellion.

Erst als der Rum in Fässer gelagert wurde, um ihn auf dem Seeweg zu exportieren, entfaltete er seinen vollen Geschmack: Er wurde mild und angenehm. Durch diese Notlösung eroberte Rum die Welt - gute Dinge entstehen eben häufig durch Zufall.

Gin

Die Wacholderbeere gehört schon seit der Antike zu den hochgeschätzten Heilmitteln. Im Mittelalter wurde die Kunst der Destillation entdeckt. 1588 beschrieb Caspar Janszoon Kohlhaes Herstellung und Wirkung des "Genever water". Der Genever begann seinen Siegeszug.

Medizin - Massengesöff - edler Tropfen: Gin!

Wilhelm von Oranien förderte intensiv die Herstellung des Genevers, der in England sprachlich zum Gin wurde und sozial zur Katastrophe. Die unglaublich billige Produktion führte zum "Gin Craze". Erst hohe Steuern, Lizenzierung und die damit verbundene Verteuerung des Gin beendete die weitverbreitede Trunksucht und das Sterben unter Männern, Frauen und Kindern.

Neue Destillationsverfahren - erfunden im 19.Jhd - ermöglichten Gin ohne Zuckerzusatz zu brennen. Der ungesüßte "London Dry Gin" war erfunden. Getrunken wurden die hochwertigen neuen Gins in luxeriös ausgestatteten Gin Palaces.

Die Geschichte des Gin (und des Genevers) ist dann durch ein Auf und Abs gekennzeichnet. Die Prohibition, die Weltkriege und das Aufkommen des Wodka prägten die Karriere des Gins. Seit Mitte der 90iger Jahre erlebt der Gin eine Renaissance und Weiterentwicklung. Gin wird neu und kreativ interprediert.

Gin ist eine  hauptsächlich aus Getreide hergestellte Sprituose, die mit Wacholderbeeren und einer wohl ausgewählten Auswahl an verschiednenen Kräutern, Gewürzen und Zitrusfrüchten aromasiert wird. Diese Botanicals sind in Anzahl und Auswahl von Gin zu Gin höchst unterschiedlich.

Cognac

Cognac gilt als der feinste Weinbrand, besticht durch Eleganz und Tiefe seines Charakters.

Er kommt garantiert aus einem kleinen Teil Frankreichs und glänzt mit einer sehr langen Tradtition. Die meisten großen Cognac-Häuser wurden bereits im 18. Jhd. gegründet.

Cognac - Genuss braucht Zeit

Zeit ist für Cognac entscheidend. Je länger der Cognac im Fass aus französischer Eiche reift, desto feiner und aromatischer kann er sein. Nach 40 - 50 Jahren ist der Höhepunkt erreicht.

Die große Kunst des Cognacs beginnt bei der zweifachen Destillation, umfasst die Lagerung in unterschiedlichen ebenerdigen Hallen und endet im Verschnitt unterschiedlich alter Cognacs.

Cognac verbessert sich in der Flasche nicht mehr. Die Flaschen sollen stehend gelagert werden. Die in Deutschland sehr verbreiteten großen Cognacschwenker sind für den richtigen Genuss eines Cognacs nicht geeignet. Das Glas sollte sich nach oben leicht verschmälern, es sollte aus möglichst dünnem Glas gemacht und etwa zu einem Drittel oder Viertel gefüllt sein.

Edelbrennerei Haas Pretzfeld / Oberfranken

Entdecken Sie klare Köstlichkeiten und fruchtige Verführungen – in unserem Sortiment finden Sie Gaumenfreuden für jeden Geschmack und Anlass. Neben hochwertigem Whisky genießen Sie bei uns auch exquisite Edelbrände der Brennerei Haas.

Edelbrände: Genuss von Generation zu Generation

In Oberfranken trifft Tradition auf Moderne: Die familienbetriebene Edelbrennerei Haas ist seit Jahren in Pretzfeld ansässig und gibt die Kunst des Destillierens von Generation zu Generation weiter. Grundvoraussetzung für einen außergewöhnlichen Fruchtgenuss ist der eigene, naturnahe Obstanbau sowie die besonders langsame und schonende Destillation. Nur so entstehen hochwertige Brände mit klarem und rundem Aroma.

Schokolade

Was haben erstklassiger Whisky und unsere Schokolade gemeinsam? Beide sind hochwertige Delikatessen und mit besonderer Sorgfalt hergestellt worden. Unser Schokoladensortiment garantiert einzigartigen Genuss von der Bohne bis zur Tafel – mit und ohne Whisky: von verantwortungsvoller Hand mit Liebe gemacht.

Goldhelmschokolade garantiert Genuss mit Verantwortung

Wir führen ausnahmslos Schokoladen der Schokoladenmanufaktur Goldhelm. Diese verwendet Kakaobohnen und Rohrzucker, in exklusiver Bio-Qualität. Der Kakao der Criollo-Bohne aus Süd Venezuela wird von kleinen Familienbetrieben unter fairen Bedingungen geerntet und fermentiert. Conchiert wird der Schokoladentraum behutsam in Europa, bevor er in der Erfurter Manufaktur von Hand geschöpft wird.

So süß kann Liebe schmecken!

Whisky & Rum & Gin Tastings

Sherry, weich, torfig, süß, trocken oder schwer - über Geschmack streitet man nicht, man erlebt dessen Reichtum.

Beim Genuss von Whisky & Rum & Gin geht es nicht nur um das besondere Aroma - sie stehen für ein Lebensgefühl:
Qualität und Gaumenfreude auf hohem Niveau.

Entdecken Sie die Vielfalt von Whiskys & Rum & Gin - und wie man ihn genießt!

Für jede Liebhaberzunge gibt es die vollkommenen Whiskys & Rums & Gin. Um sie zu finden, muss man probieren, immer wieder, denn es gibt ständig neue und interessante Abfüllungen. Das macht man am besten stilvoll, in gepflegtem Ambiente und mit viel Zeit. Mit unseren Experten bleibt kein Geheimnis rund um das Wasser des Lebens ungelüftet – testen Sie:

  • Single Malt Whisky,
  • Whisk(e)y aus der ganzen Welt,
  • Einzelfassabfüllungen und
  • hochwertige Rums & Gins

und finden Sie Ihre exklusiven Lieblingstropfen.

Besuchen Sie einfach unser gemütliches Kontor in Ansbach und erleben Sie eine faszinierende Reise in die Welt des Whiskys.

Unsere Tastings für Einsteiger und Kenner sind für je maximal zwölf Teilnehmer konzipiert. Sie finden wöchentlich freitags statt, das Rum Tasting ist immer am letzten Freitag im Monat. Es wird mehr als ausreichend für das leibliche Wohl gesorgt sein: Ein zu Whisky oder Rum passendes, kräftiges und reichhaltiges Essen  ist im Preis inbegriffen.

Whisky Tasting:
4 - 5 hochklassige Whiskey à 2 cl & Essen & Mineralwasser & gute Laune
Kosten pro Person: 40,- €

Rum-Tasting:
4 bis 5 ausgesuchte Rums & Essen & Mineralwasser & gute Laune
Kosten pro Person: 40,- €

Gin-Tasting: 
5 bis 6 hervorragende Gins & Essen & Mineralwasser & gute Laune
Kosten pro Person: 40,- €

Beginn: 19.30 Uhr

Auf Wunsch können Sie selbstverständlich ein exklusives Tasting nach Terminabsprache buchen - für Sie, Ihre Freundinnen und Freunde oder Ihre Geschäftspartner.

Ein Tasting bei uns ist ein sehr schönes Geschenk!

Gutscheine gibt es im Kontor.

129. Whisky Tasting

Freitag, den 3.5. um 19.30 Uhr

Best of Standard

Viele Destillerien haben eine Core Range. Das sind die Abfüllungen, die über einen langen Zeitraum immer erhältlich sind. Es sind die Standardwhiskys. Manche dieser immer da Whiskys werden erhalten über lange Zeit außerordentlich gute Kritiken. Diese sind - natürlich - subjektiv. Nichtsdestotrotz haben wir die Auswahl für dieses Tasting an der Meinung eines - natürlich umstrittenen - Kritikers festgemacht. Alle Whiskys wurden in Jim Murrays Whisky Bibel 2019 mit mindestens 96,5 Punkten bewertet. Mehr als 97,5 Punkte hat Murray noch nicht vergeben.  

GLEN GRANT 18 Y/O

„The most crystalline technically sublime Speysider I have tasted in a very long time … Knocking on the door of perfection“ 97 Points, Jim Murray, Whisky Bible 2019

GLENCADAM 18 Y/O

97 Points, Whisky Bible 2019. Vollmundig und würzig auf der Zunge. Ein Früchtemix und Orangenschalen. Leicht floral und wieder Muskat und süßes Malz

REDBREAST 12 Y/O CASK STRENGTH

Batch B1/17 „A potential World Whisky oft he year 2019. 97 Points, Whisky Bible 2019. Gewürze, Rosinen und getrocknete Feigen geben Süße, eine leichte Holznote schwingt mit.

ARDBEG TEN

„... goes down so beautifully and with such a nimble touch and disarming allure“ 97 Points, Whisky Bible 2019. Strahlend und voll von Kalk, Meer, geräuchertem Lachs und kernig.

PORT ASKAIG 100 PROOF

Ein typischer Islay in fast perfekter Ausführung! 96,5 Points Whisky Bible 2019. Pfeffrig-scharf mit mineralischer Note, die schnell süß und komplex wird. Rauch liegt über allem!

5 Whisk(e)ys a 2 cl

Dazu gibt es ein Essen, Mineralwasser und gute Laune. Auf Wunsch können weitere Getränke (z.B. fränkisches, schottisches und irisches Bier, schottischer Cider) bestellt werden.

Es gibt Informationen zu den einzelnen Whisk(e)ys, deren Destillerien und über Whisky im Allgemeinen.

Preis pro Person: 40,- €

16 Plätze pro Tasting.

Bitte unbedingt anmelden!

Per Telefon, Email oder im Anmeldeformular (s.u.).

Tasting Kalender

Datum Tasting Thema
26.7.2019 41. Rum Tasting Sommer - Sonne - Rum!
13.9.2019 134. Whisky Tasting 5 Jahre Kontor! (alle Plätze reserviert)
20.9.2019 31. Gin Versuchung Weltreise
28.9.2019 AnWhisky Whiskymesse in der Grotte
4.10.2019 135. Whisky Tasting Campbeltown!
5.10.2019 Tasting in der Grotte Whisky!
11.10.2019 32. Gin Versuchung Aqua Juniperi
18.10.2019 136. Whisky Tasting Weltreise
25.10.2019 42. Rum Tasting Charakter
25.10.2019 42. Rum Tasting Charakter
8.11.2019 33. Gin Versuchung XX Botanicals
16.11.2019 Tasting in der Grotte Thomas Ide & Whisky Chamber
23.11.2019 137. Whisky Tasting Whisky & Whiskey
21.12.2019 Wheinachtstasting Whiskybeschehrung
10.1.2020 34. Gin Versuchung Happy Gins
17.1.2020 137. Whisky Tasting Peat
24.1.2020 138. Whisky Tasting Unabhängige Abfüller
31.1.2020 43. Rum Tasting Inseleien

Tasting Anmeldung

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Getreide

Jeder Whisky besteht aus mindestens einer (Malt Whisky) oder mehreren Getreidesorten – dieses Mischgeheimnis wird von jeder Brennerei wie ein Schatz gehütet. Gerste, Mais, Roggen, Weizen und Hafer liefern Stärke, die im weiteren Verlauf in Zucker umgewandelt wird und dadurch die alkoholische Gärung ermöglicht. Welches Getreide verwendet wird, hängt vom Verwendungszweck ab und von der Sorte Whisky, die entstehen soll.

Malt Whisky entsteht ausschließlich aus Gerste. Es gibt aber zahlreiche Gerstenarten und welche, wie gemischt verwendet werden, bleibt geheim.

Wasser

Ohne Wasser geht nichts. Wasser spielt schon beim Maischen eine große Rolle. Während der Destillation wird es für die Kühlung benötigt, beim Abfüllen in die Fässer kommt es erneut zum Einsatz. Aus diesem Grunde ist eine gute, saubere und zuverlässige Quelle der Ausgangspunkt jeder Whiskyproduktion:

  • Die Qualität des Wassers beeinflusst den Geschmack des Whiskys, denn es transportiert auf seinem Weg durch felsige Böden, durch Torf oder Heide Geschmacksstoffe mit sich.
  • Der Wasserbedarf einer Destillerie ist enorm: Bereits bei der Standortbestimmung ist daher die Wasserquelle das ausschlaggebende Kriterium.

Hefe

Hefe ist die dritte Zutat, die für die Herstellung von Whisky bedeutungsvoll ist. Sie hilft, den aus der Stärke gewonnenen Zucker des Getreides in Alkohol umzuwandeln. Früher wurde normale Bierhefe verwendet, mittlerweile gibt es Hefemischungen aus Brau- und Brennhefen. Je nach Whisky verwenden die Brennereien verschiedene Hefen, die den Alkoholgehalt, aber auch das Aroma und den Geschmack beeinflussen. Welche genau verrät keine Destille.

Mälzen

Beim Mälzvorgang bringt der Mälzer die Gerste kontrolliert zum Keimen. Wie er das macht, zeigt das Beispiel einer traditionellen Destillerie.

Bereitstellen und einweichen

Die angelieferte Gerste wird gründlich gereinigt und in riesigen Kübeln oder Tanks (sogenannte Steeps) zwei bis drei Tage eingeweicht. Damit das Korn keimt, muss es auf eine Feuchtigkeit von 46 Prozent gebracht werden.

Keimen

Bei der traditionellen Keimung wird die feuchte Gerste in länglichen Gebäuden (Floor Maltings) in bis zu 30 Zentimeter dicken Schichten auf einem Stein- oder Betonboden ausgelegt. Die Keime sprießen etwa eine Woche. Pro Tag verliert dabei die Gerste rund ein halbes Prozent Feuchtigkeit, die Triebe beginnen zu welken, die Gerste wird mehlig.

Mit den Händen zerreibt der Mälzer die Körner, er testet, ob sich Klümpchen in der Gerste befinden. Wenn sich das Getreide weich und kreidig anfühlt, ist es gut.

Darren

Nun befördert der Mälzer das Grünmalz in die Darre. Die Malzdarre (Klin) ist das Gebäude mit den herrlichen Pagodendächern, aus denen der Rauch sowie die Feuchtigkeit abziehen und die für ausreichende Luftzufuhr sorgen. Früher wurde zur Trocknung in Schottland und Irland ausschließlich Torf verwendet – das Resultat waren meist sehr rauchige Whiskys.

Mit der Erfindung der Eisenbahn zog in viele traditionelle Destillerien der Fortschritt ein: In Regionen mit einer hervorragenden Eisenbahnanbindung gab es nun genug Kohle und Koks zur Befeuerung. Das rauchige Aroma verschwand zunächst. Heute gibt es allerdings wieder eine große Gemeinschaft von Whiskyliebhabern, die rauchige Single Malts lieben.

Maischen

Bevor mit dem Maischen begonnen wird, muss das Malz geschrotet werden. Dabei mahlt man die Körner in einer Mühle, damit sie aufbrechen und den Zucker freigeben. Dieses Schrot wird mit Wasser verrührt und in Bottiche aus Gusseisen, Kupfer oder Edelstahl (Mash Tun) gefüllt.

In der Regel wird der sogenannte Grist drei Mal mit heißem Wasser aufgegossen: Beim ersten Aufguss ist das Wasser etwa 64 Grad heiß, beim zweiten Mal 70 bis 75 Grad, bevor beim dritten Mal kochendes Wasser verwendet wird. Der Zucker extrahiert, die Würze (Wort) wird durch kleine Löcher im Boden abgelassen.

Gären und fermentieren

Der nächste Schritt im Herstellungsprozess lässt sich einfach erklären: Die Wort (Würze) wird zur Wash. In hölzernen Wash Backs fügt man der Würze Hefe bei. Die Hefe benötigt Sauerstoff, die sie aus dem Zucker der Maische bezieht und dabei produziert sie Alkohol und Kohlendioxid.

Auch hier gibt es drei Phasen: Die Hefe wird an ihre Umgebung „gewöhnt“, der Umwandlungsprozess wird in Gang gesetzt, die Bakterien vermehren sich und entwickeln Aromen. Das Endresultat: eine Wash mit fünf bis acht Prozent Alkohol.

Destillieren

Bei der Destillation wird in der vergorenen Würze durch Erhitzen der Alkohol vom Wasser getrennt.

Erste Destillation

Nachdem die Maische mit rund acht Prozent Alkohol bereitsteht, wird die Wash Still zur Hälfte gefüllt. Beim Erhitzen dehnt sich das Ganze aus, sodass der Alkohol über den Schwanenhals vom Lyne Arm in den Kühler fließt. Dort wird er wieder verflüssigt und fließt anschließend in den Low Wines Receiver. Die Flüssigkeit erreicht einen Alkoholgehalt von etwa 21 Prozent und wird durch Mischen mit dem unerwünschten Anteil aus dem zweiten Vorgang auf 28 Prozent gebracht.

Zweite Destillation

Mit dem zweiten Vorgang in der Spirit Still (Low Wines Still) wird der Rohbrand gereinigt. Dabei löst er sich vom unreinen Alkohol mit Estern, Aldehyden und anderen Verbindungen. Viele dieser Verunreinigungen bestimmen den Geschmack.

Der Brennmeister leitet den klaren Mittellauf um, der in einen Auffangbehälter fließt. Nur dieser Feinbrand wird in die Fässer abgefüllt. Nach einer Weile wird der Nachlauf destilliert, der für unangenehme Aromen im Whisky sorgen würde. Wann die Umstellung vom Mittellauf zum Nachlauf vollzogen wird, ist ein wohlgehütetes Geheimnis des Brennmeisters. Je länger er wartet, umso herber wird der Brand. Stellt er jedoch zu früh um, wird der Spirit zu mild und verliert an Charakter. Es kommt auf den entscheidenden Moment an.

Verfahren der Destillation

Pot Stills

Für die Herstellung von Malt Whiskys werden ausschließlich Brennblasen, sogenannte Pot Stills, aus Kupfer verwendet. Bei den Pot Stills unterscheidet man drei Typen, die sich jeweils beim Übergang zum Hals unterscheiden:

Der erste Typ ist die klassische Zwiebelform mit breitem Hals. Dieser bremst die Geschwindigkeit der aufsteigenden Dämpfe und kühlt die Wash, damit kein Überschäumen möglich ist.

Die zweite Form hat eine Einschnürung am Halsansatz. Dort verlangsamt sich der Dampf, und der leichtere Teil steigt den Hals hinauf.

Die dritte Form mit dem Boil Ball in der Mitte, erreicht praktisch dasselbe wie die Zweite. Dieser Ball wird auch Milton-Ball genannt.

Beheizt werden die meisten Brennblasen mit indirektem Dampf. Dadurch lässt sich die Temperatur genauer regeln. Zu den Destillerien, die heute die Direktbefeuerung kennen, zählen Namen wie Glenfiddich oder Springbank.

 

Lomond Still

In den 1950er-Jahren wurde die Lomond Still entwickelt, um eine höhere Flexibilität bei der Herstellung verschiedener Whiskys zu erreichen. Sie erinnert an Säulenbrennapparate: Der zylinderförmige Destillierkolben besitzt oben einen senkrecht angebrachten Kühlmantel. Mithilfe beweglicher Platten im Zylinder steuert man die Menge des Rückflusses. Der Lyne Arm kann in seiner Neigung verstellt werden, um den Brennvorgang positiv zu beeinflussen. Heute nutzt man diese Apparate selten - die Wartungsarbeiten nahmen letztendlich zu viel Zeit in Anspruch.

 

Säulenbrennverfahren

Dieses Brennverfahren revolutionierte seinerzeit die Whiskyproduktion. Robert Stein entwickelte das Säulenbrennverfahren 1826 und testete es erstmals in seiner eigenen Brennerei. Der irische Steuerinspektor Aeneas Coffey perfektionierte es kurz darauf und ermöglichte eine kontinuierlich ablaufende Destillation. Das Verfahren machte außerdem den Einsatz anderer Getreidearten möglich. Neben Gerste verwendet man heute auch kostengünstigeres Getreide wie Mais, Weizen und Roggen.

Mit diesen Voraussetzungen konnte erstmals Grain Whisky hergestellt werden und somit die Blends, die der schottischen Whiskyindustrie ihren weltweiten Siegeszug bescherten.

 

Thumper oder Doubler

In den USA wird meist nur eine Säule verwendet, die mit einem Thumper oder einem Doubler verbunden ist. Dabei werden die von der Beer Still kommende Dämpfe durch den Alkohol hindurchgeleitet und somit weitere Rektifikationen erreicht. Thumper sind selten im Einsatz, wie bei Bernheim oder in der Brown-Forman-Brennerei. Häufiger sind die Doubler. Sie funktionieren wie ein Pot Still: In ihnen wird ein zweiter Destilliervorgang ausgeführt, der den Alkoholgehalt auf knapp unter 70 Prozent erhöht.

Fassabfüllen und lagern

Fassabfüllung

Der Mittellauf des Destillats kommt in einen Auffangbehälter und von dort ins Abfülllager. Nach der optimalen Verdünnung wird es in Fässer abgefüllt. Zum größten Teil verwenden Brennereien ehemalige Bourbon- oder Sherryfässer – in seltenen Fällen kommen Weinfässer (beispielsweise Portwein) zum Einsatz.

Bei Sherryfässern verwendet man hauptsächlich Typ „Butt“ (500 Liter) oder den bauchigen Typ „Puncheon“ (545 Liter). Die Bourbonfässer sind vom Typ „Barrell“ (200 Liter). Seltener werden auch Quatercasks (50 Liter) verwendet, ebenso wie Gorda (700 Liter), Port Pipe (650 Liter), Puncheon (500 Liter), Barrique (300 Liter), Hogshead (225 oder 250 Liter) und Blood Tub (40 Liter). Je kleiner das Fass, desto größer wird die Reaktionsfläche pro Liter Inhalt.

 

Lagerung

Die Lagerung in Eichenfässern ist für den Charakter, aber auch die Farbe des Whiskys von immenser Bedeutung. Der Einsatz von Eichenholz ist gesetzlich vorgeschrieben, ebenso wie die Mindestreifezeit: In Schottland beträgt sie zum Beispiel drei Jahre. In den meisten Fällen lagert der Whisky wesentlich länger in den Fässern – die Reifezeit variiert je nach Klima.

Das Holz, die Fassgröße und was vorher im Fass gelagert wurde beeinflussen den Whisky. Auch die Bauart der Lagerhäuser sowie deren geografische Lage spielen eine entscheidende Rolle. Experten sagen, dass die Lagerung rund 60 bis 80 Prozent des Geschmacks ausmacht.

 

Finishing

Beim Finishing geht es um die Vollendung des Whiskygeschmacks bei der Reifung. Diese Nachreifung verschafft dem Whisky neue Aromen und mehr Tiefe. Hierbei kommen überwiegend Sherry- oder Weinfässer zum Einsatz. Nach der ersten Reifezeit wird der Whisky in diese Fässer umgefüllt und reift dort erneut bis zwei Jahre.

Für das Wood-Management kommen viele Arten von Fässern infrage: Sherry-, Port-, Rum- oder Burgunderfässer. Alle weisen gewisse Rückstände auf (auch nach der Reinigung), die für die Reifung bedeutungsvoll sind, denn diese Rückstände beeinflussen entscheidend den Geschmack.

Abfüllen und filtern

Die Abfüllung des Single Malt am Ende der Reifung erfolgt bei den meisten Brennereien nicht mehr in der Destillerie selbst - nur Glenfiddich, Springbank und Bruichladdich besitzen eine eigene Flaschenabfüllung.

Die Flaschen werden in der Regel mit dem Namen der Brennerei, der verwendeten Fassart, dem Destillations- und Abfülldatum sowie zum Teil mit der Fass- und Flaschennummer versehen. Ähnlich zum Wein erhält man auf diese Weise Single Malt Whiskys, die von Jahr zu Jahr, von Fass zu Fass, unterschiedlich schmecken. Auch der Alkoholgehalt ist verschieden.

Unabhängige Abfüller sind stolz darauf, den Malt Whisky vor der Abfüllung lediglich zu filtern, um Holzspäne zu loszuwerden. Andere Abfüller schwören dagegen auf eine Kühlfilterung, um alle Schwebteilchen restlos zu entfernen. Damit ergibt sich auch durch die Art der Abfüllung ein individueller Whisky-Charakter.

Kontakt

Was können wir für Sie tun?

Telefon

0981 / 357669 94

Addresse

Neustadt 4,
91522 Ansbach

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